Euro-Staaten: Münzprobleme

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Quelle: „F.A.Z.“ vom 18.05.2012; verfasst von fne.: „Automaten mögen den neuen Fünfer nicht“.

Link:http://www.faz.net/e-paper/#FAZ_RMZ/2013-05-18/21

Die Automatenbetreiber – DB, Kantinen und Parkhäuser – nicht in der Lage, die Automaten vorher zu updaten!

Rhoenblicks Kommentar:

EU-Währungskommissar Olli Rehns Idee, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen ist nicht nur vernünftig, sondern schon längstens überfällig. In Finnland sind diese Münzen gar nie eingeführt worden und Finnland ist in der EU noch eines der sehr wenigen Ländern, denen es gut geht. Damit würden auch die dümmlichen Preise“ X.99“ verschwinden. Eine einfache klare Münzordnung kennt als kleinste Münze das 5 Cent- oder 5 Rappen-Stück. Die Schweiz hat vor rund 45 Jahren das Zweirappenstück ausser Kurs gesetzt; das Einrappenstück erst 2008 – es wurde aber seit den 70ern praktisch nicht mehr benutzt.Geradezu lächerlich wirkt die Idee, einen Ein-Euroschein einzuführen: Gewissen – welchen? – Ökonomen gemäss soll das die Inflation hemmen; da eine Banknote als „wertvoller“ angesehen werde als eine Münze – so auch das Europäische Parlament. Nicht durchdacht! Der Euro-Geldsee ist DIE Inflationsgefahr: da kann ein Scheinchen nichts ausrichten. Zudem: Die 2 Euromünzen blieben dann erhalten? „Wertvoller“ – ? Die Schweiz hat die 5-Franken-Note vor über 30 Jahren zurückgerufen; gültig war sie noch bis 2000.

Der Umlauf dieser Banknote war damals sehr groß; so erhielt sie sehr schnell ein abgewetztes Aussehen und musste immer wieder durch neu gedruckte ersetzt werden. Wir haben im Portemonnaie den „Fünfliber“ – das 5-Franken-Stück, das eindeutig wertvoller erscheint als eine entsprechende Banknote – da hat man etwas in der Hand.

[Deutschland], [neuer 5 Euroschein], [Wilhelm Tell]

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