Der FDP-Parteipräsident Philipp Müller spricht Klartext – Klaus J. Stöhlker meint ihm am Zeug flicken zu müssen

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Aargauer Zeitung, aktualisiert am 14.04.13, um 10:52; von Alan Cassidy und Patrik Müller

Link: http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/philipp-mueller-bezeichnet-wirtschaftsfuehrer-als-arschloch-126395897

Artikel: „Philipp Müller bezeichnet Wirtschaftsführer als «Arschloch»“

 Meinte FDP-Parteipräsident Philipp Müller mit seinem A-Wort Ernst Tanner, den Chef von Lindt & Sprüngli?

Eklat an Parteiversammlung: FDP-Präsident Philipp Müller bezeichnet einen Firmenchef als «Arschloch», weil er 8,9 Millionen Franken verdient. Müller macht nun einen «emotionalen Ausbruch» für seine Entgleisung geltend.

Es war einer jener Besuche, die zum Alltag von Philipp Müller gehören. Mehrere Abende in der Woche verbringt der FDP-Präsident unterwegs, um den freisinnigen Ortsparteien in der ganzen Schweiz Besuche abzustatten. Am vergangenen Dienstag trat Müller in Dagmersellen LU auf. Es war das gewohnte Programm: Müller sprach über die Wahlen 2015 («aus politischer Sicht ist das übermorgen»), Asyl und Migration («Wir wollen keine Einwanderung in unser Sozialnetz»).

Doch dann, kurz vor 22 Uhr, richtete eine Frau im Publikum eine Frage an den Parteipräsidenten. Was denn sein Rezept sei, um der Wut vieler Bürger über die Abzockerei zu begegnen? Müller antwortete, er habe kein Rezept. Dafür berichtete er von einem Gespräch, dass er kürzlich mit einem Topmanager der Wirtschaft geführt habe.

Müllers anschliessende Aussagen hielt das «Zofinger Tagblatt» (gehört zum «Schweiz am Sonntag»-Verbund) wie folgt fest: «Ich fragte den Manager, ob er wisse, was er mit seinen in den Medien genannten Bezügen von 7,2 Millionen Franken beim Volk anrichte. Er gab mir zur Antwort, es sind nicht 7,2 Millionen, sondern 8,9 Millionen Franken. Diese Arroganz. Ein Arschloch bleibt ein Arschloch.»

Was veranlasste Müller zu diesem Ausbruch? Der FDP-Präsident nahm gestern Abend kurz vor seinem Auftritt in der TV-Sendung «Samschtig-Jass» Stellung. «Ich stehe inhaltlich zu meinen Aussagen, aber die Wortwahl war falsch. Ich bin ein emotionaler Mensch und dann passierte mir das aus der aufgeheizten Situation heraus», sagt Müller. Auf welchen Wirtschaftsführer aber hat er abgezielt? «Ich nennen Ihnen keinen Namen», antwortet der FDP-Chef.

So bleibt offen, welchen Manager er «kürzlich» auf seine «in den Medien genannten Bezüge» von 7,2 Millionen Franken ansprach.

War es Ernst Tanner, der Chef von Lindt & Sprüngli? Einiges deutet darauf hin. Am 16. März berichtete der «Blick» unter dem Titel «Die heimlichen Millionen-Absahner» über Tanners Salär und hielt in dicken Lettern fest: «Letztes Jahr erhielt Tanner 7,2 Millionen.» Rechne man die Aktien und Optionen hinzu, komme man auf fast 9 Millionen Franken.

Oder zielte Müller mit seinem Kraftausdruck auf Michael Mack, den Chef von Syngenta? Auch er verdiente vergangenes Jahr 7,2 Millionen Franken. Im Gegensatz zu Tanner ist der US-Amerikaner Mack aber in der Schweizer Öffentlichkeit ungleich weniger bekannt.

[…].

Der Luzerner FDP-Nationalrat Peter Schilliger war am Dienstagabend ebenfalls Gast am Parteianlass in Dagmersellen. In Erinnerung sei ihm, dass Müller sein «Unverständnis» über gewisse Manager ausgedrückt habe, die bei der Bevölkerung grossen Zorn auslösten.

Dieser Zorn ist auch bei Philipp Müller fast grenzenlos, wie er gestern sagte. «Die Basis hat die Schnauze voll von den Exzessen in gewissen Konzernen – und ich auch. Es ist einfach ungerecht, dass man die Abzockereien immer mit der FDP in Verbindung bringt. Wir leiden unter einem gewaltigen Imageproblem, obwohl wir mit diesen Herren nichts zu tun haben. So kommen wir zu wenig rasch vorwärts!», ist Müller überzeugt.

Egal, wo er auftrete, treffe er auf ein «aufgeheiztes Klima»: bei Ortsparteien, vor Gewerblern, bei Service Clubs. «Und fast immer fällt das auf uns zurück.» Müller bestreitet, dass ihn das an die Grenzen seiner Kräfte bringe: «Glauben Sie ja nicht, dass ich deswegen frustriert bin. Ich kämpfe weiter mit vollem Einsatz!» Und er gibt noch eins drauf: «Das Beste wäre, wenn nun einer dieser schamlosen Manager meinen Rücktritt fordern würde. Dann wäre den Leuten vielleicht endlich klar, auf welcher Seite meine Partei und ich selber stehe.»

Nervös macht Müller insbesondere die jungsozialistische 1:12-Initiative. «In der jetzigen Stimmungslage hat sie leider reelle Chancen, angenommen zu werden», glaubt der FDP-Chef. Die «Arena» dazu habe er als «zermürbend» erlebt, es scheine, als könne man als Liberaler bei dieser Diskussion nur verlieren.

Als Philipp Müller Anfang 2012 zum FDP-Präsidenten gewählt wurde, war ein Hauptziel, die Partei vom «Bahnhofstrassen-Image» zu befreien. Er kündigte an, die «intellektuelle Flughöhe» senken zu wollen. […]“.

Aargauer Zeitung, aktualisiert am 15.04.13, um 15:03; von Doris Kleck

Link:http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/pr-berater-stoehlker-philipp-mueller-ist-der-falsche-fdp-praesident-126400494

Artikel: „PR-Berater [Klaus J.] Stöhlker: «Philipp Müller ist der falsche FDP-Präsident»“

Der Titel genügt – eine Breitseite gegen Klaus J. Stöhlker

 Kommentar in der „Aargauer Zeitung“ vom 15.04.13 | 21:09, verfasst von X. Y:

„Ein Präsident der auch mal undiplomatisch die Wahrheit sagt tut doch nur gut. [Klaus J.] Stöhlker der von den Reichen und Superreichen lebt, sollte sich mit der Kritik zurücknehmen“.

Rhoenblicks Materialien und Kommentar:

Klaus J. Stöhlker ist exakt der falsche Mann, um über Herrn Philipp Müller zu urteilen. Warum?

Stöhlkers gehören – so meine Überzeugung – zu den Menschen, die vom Erfolg beflügelt der Arroganz, der Überheblichkeit, der Masslosigkeit verfallen, des Anstandes verlustig gegangen sind.

 Die Stöhlker Affären

Ich erinnere an die Stöhlker-Affären, eine ausgelöst durch den Sohn Fidel Stöhlker, die andere durch Klaus J. Stöhlker selbst.

„Pietätloser Blog titelt „20 Minuten Online“ am 06. Oktober 2011:

„Sohn Fidel – seines Zeichens Geschäftsführer der Stöhlker AG – hatte vor einem guten Monat auf dem Firmen-Blog einen Eintrag veröffentlicht, in dem er Kosovaren pauschal als «Pack» und «niederes Volk» bezeichnet“.

 „Stöhlker junior verurteilt“; NZZ vom 21. März 2012, brh.:

Fidel Stöhlker, PR-Berater und Sohn des bekannten PR-Unternehmers Klaus Stöhlker, ist wegen Rassendiskriminierung per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse [von rund 19‘000 CHF; Link: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Stoehlker-Junior-bestraft-weil-er–Kosovaren-als-niederes-Volk-beschimpfte/story/30926162 ] verurteilt worden. Wie die Online-Ausgabe des «Tages-Anzeigers» am Dienstag berichtete, soll sich Stöhlker Junior in seinem Blog in unzulässiger Art und Weise über Kosovaren geäussert haben. Der Blog-Beitrag wurde inzwischen gelöscht, und Fidel Stöhlker hat zehn Tage Zeit, um zu entscheiden, ob er den Strafbefehl anerkennen oder aber Einsprache erheben will; dann kommt es zu einem ordentlichen Gerichtsverfahren“.

Link: http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/stoehlker-junior-verurteilt-1.15980778

„Vater Stöhlker schreibt auf der Website seiner Firma: «Der traurige Vorfall vor zehn Jahren in Zug, wo 15 Menschen, darunter der Attentäter, den Tod gefunden haben, wurde zu Recht beweint. Nicht alle waren damals unglücklich. Mein guter Freund, der vor einer Kampfscheidung stand, verlor bei diesem Vorfall seine Frau. Dies erleichterte viel.» Überlebende des Zuger Attentats zeigten sich im „Tages-Anzeiger“ empört: «Welche Ungeheuerlichkeiten wird uns Stöhlker noch bescheren?», fragt der damalige Regierungsrat Hanspeter Uster. Nationalrat Jo Lang hat den Eindruck, dass da «jemand völlig von der Rolle scheint». Und der ehemalige Kantonsrat Michael Ebinger sagt: «Solche Worte sind nur blöd. Der Herr soll seinen Laden verkaufen, abtreten und sich nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen.»

 „Für Zug ist Klaus Stöhlker Persona non grata“; NZZ vom 16. Oktober 2011, von Fabian Fellmann:

„Es hätte eine prächtige Veranstaltungsreihe über Schönheit und Luxus werden sollen: die Feierabendgespräche im gepflegten Hotel Waldheim in Risch (ZG), unter der Leitung des Zürcher PR-Unternehmers Klaus J. Stöhlker. Als Erster sollte der Zuger SVP-Baudirektor Heinz Tännler referieren.

Dann äusserte sich Stöhlker über das Zuger Attentat vor zehn Jahren. In seinem Blog schrieb er am 3. Oktober, ein Freund habe damals beim Attentat seine Frau mitten in einer Kampfscheidung verloren. «Dies erleichterte viel», schrieb Stöhlker – und stiess die Zuger damit nachhaltig vor den Kopf. Jetzt ist er Persona non grata am Zugersee“. «Die Aussagen von Herrn Stöhlker zum Attentat von Zug waren unnötig», sagt Tännler, der das Attentat überlebt hat. «Ich habe danach meine Rede an den Feierabendgesprächen abgesagt.» Diese Woche informierte Gastgeber Sepp Schriber die angemeldeten Gäste in einem Brief, alle vier Anlässe seien annulliert – «aus Pietät gegenüber allen betroffenen Personen». Stöhlker zeigt für die Reaktion wenig Verständnis. «Die Trauer und das Leid vieler Zuger habe ich auf keinen Fall infrage gestellt. Wenn ich auf einen besonderen Aspekt dieses Vorgangs hinwies, der mir noch in den letzten Tagen wiederholt bestätigt wurde, dann wollte ich nur – in Form einer Parabel – deutlich machen, dass das menschliche Leben viele Facetten aufweist», schreibt er auf Anfrage. «Ich habe die kleinbürgerliche Reaktion der Zuger Gesellschaft allerdings unterschätzt. Der Vorgang bietet Stoff für eine Gottfried Kellersche oder eine Friedrich Dürrenmattsche Erzählung.» Link: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/fuer-zug-ist-klaus-stoehlker-persona-non-grata-1.13007988

 

PR-Berater Klaus J. Stöhlker ist in Zug unerwünscht“; „Aargauer Zeitung“, aktualisiert am 16.10.11, um 11:07; Quelle: Rolf Jenni:

„Zuger Politiker fühlen sich vom Zürcher PR-Unternehmer Klaus J. Stöhlker wegen seiner Äusserungen über das Zuger Attentat vor den Kopf gestossen. Jetzt ist Stöhlker Persona non grata am Zugersee.

 SVP-Regierungsrat Heinz Tännler hat ein Referat an einem Anlass Stöhlkers im gepflegten Hotel Waldheim in Risch ZG abgesagt, wie er gegenüber der «NZZ am Sonntag» bestätigt. Gastgeber Sepp Schriber annullierte daraufhin die geplanten «Feierabendgespräche» über Schönheit und Luxus, eine vierteilige Veranstaltungsreihe.

In einem Brief an die Gäste begründete er dies mit «Pietät gegenüber allen betroffenen Personen».

Stöhlker beleidigt Zuger erneut

Auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» zeigte Stöhlker kein Verständnis, sondern beleidigte die Zuger erneut: «Ich habe die kleinbürgerliche Reaktion der Zuger Gesellschaft allerdings unterschätzt. Der Vorgang bietet Stoff für eine Gottfried Kellersche oder eine Friedrich Dürrenmattsche Erzählung.» [Rhoenblicks Kommentar: Typisch für Stöhlker – sein Erguss könnte „Stoff für eine Gottfried Kellersche oder Friedrich Dürrenmattsche Erzählung“ sein – ?]

Stöhlker hatte am 3. Oktober 2011 in seinen Blog geschrieben, beim Zuger Attentat vor zehn Jahren habe ein guter Freund seine Frau mitten in einer Kampfscheidung verloren. «Dies erleichterte viel», schrieb Stöhlker“.

Link:http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/pr-berater-klaus-j-stoehlker-ist-in-zug-unerwuenscht-114480726

 „20 Minuten Online“ beendet den Bericht mit:

„Anders sieht man dies beim Schweizerischen Public Relations Verband (SPRV). «Ich bin bestürzt, solche Aussagen von einem PR-Profi lesen zu müssen. Damit schadet er der ganzen Branche, die einem Ehrenkodex verpflichtet ist», sagt Präsidentin Regula Ruetz. Sie kann hinter dem Vorgehen auch keinen PR-Coup erkennen: «Kurzfristig erhalten die beiden vielleicht Aufmerksamkeit. Aber längerfristig wird dies ihnen schaden.» Bei aller Empörung von Seiten des PR-Verbandes – ausschliessen kann man Klaus J. Stöhlker nicht. Wegen ähnlicher Entgleisungen ist dies bereits in den 1980-Jahren geschehen„.

Klaus J. Stöhlker misst mit zwei Ellen

 „Tagesanzeiger“, aktualisiert am 24.08.2011, von Claudia Blumer:

Link:http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Taktischer-TalibanVergleich/story/18241591

„Taktischer Taliban-Vergleich“

 [Bundesrätin] Doris Leuthard erntet nach ihrer Provokation gegenüber deutschen Fluglärmgeplagten Verständnis, auch von den Deutschlandkennern Thomas Borer und Klaus J. Stöhlker. Vielleicht sei dies sogar der Anstoss für substanzielle Verhandlungen.

 Das hatte sich die Verkehrsministerin wohl nicht im Skript notiert: Der giftige Hinweis auf die «Taliban», einen Teil der Bevölkerung von Hohentengen, die den Flughafen Zürich torpedierten. Der Vergleich, den Doris Leuthardbei einem Podiumsgespräch mit CDU-Fraktionschef Volker Kauder Anfang Woche anstellte, muss ein spontaner Einfall gewesen sein. Doch einer mit Folgen, tags darauf überboten sich deutsche Zeitungen mit Tadel für die Schweizer Vorsteherin des Verkehrsdepartements (Uvek).

Was ist nur in Doris Leuthard gefahren? Zwar ist sie auch bei ihrem USA-Besuch vor einigen Wochen durch eigenwillige Rhetorik aufgefallen, als sie ihre Gastgeber unumwunden aufforderte, energiepolitisch von der Schweiz zu lernen. Doch die Beschimpfung vom Montagabend ist eine andere Kategorie. Wahlkampf scheint die naheliegendste Erklärung zu sein. Doch das sei es nicht, sagen Thomas Borer [ehemaliger Schweizer-Botschafter in Berlin; dessen Frau auf dem Pferd in der Botschaft umher ritt], und Kommunikationsfachmann Klaus J. Stöhlker. Der verbale Ausrutscher sei Ausdruck von aufgestautem Unmut und vielleicht taktisch gar nicht so ungeschickt. Er könnte Bewegung ins lahmgelegte Flughafen-Dossier bringen.

Dieses Verständnis des Klaus J. Stöhlker für die Taliban-Aussage von Bundesrätin Doris Leuthard erstaunt nur auf den ersten Blick.

Der zweite Blick gilt der „Aargauer Zeitung“, die auffallend oft den Klaus J. Stöhlker zitiert:

„Aargauer Zeitung“, aktualisiert am 13.07.2011, um 12:54:

„Das sind die wichtigsten Aargauer und Aargauerinnen“

Link: http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/das-sind-die-wichtigsten-aargauer-und-aargauerinnen-110639797

In Kenntnis des Umfrageresultats nimmt Kommunikationsspezialist Klaus J. Stöhlker die grossen Buchstaben hervor: «Doris Leuthard strahlt wie die Sonne nicht nur über dem Aargau, sondern über der Schweiz.» Sie sei eine sehr starke Frau mit einem hohen Unterhaltungsfaktor. Stöhlker: «Sie fasziniert alle und ist ein Riesengewinn für die CVP.»“

Ich habe abgelesen:  Doris Leuthard: 15%; Pascal Bruderer: 62%; Andreas Glarner: 3%; Ulrich Giezendanner: 20%.

Offensichtlich ist Klaus J. Stöhlker ein Fan der Bundesrätin Doris Leuthard, die uns benachbarte  Deutsche als Taliban bezeichnet.

Rhoenblick schätzt die Arbeit von Bundespräsidentin Doris Leuthard; mich stört auch der Taliban-Vergleich nicht.

Ich akzeptiere aber das Verhalten von Klaus J. Stöhlker gegenüber dem Präsidenten der FDP-Schweiz, Herrn Philipp Müller (AG)in keiner Weise.

Ich erinnere an den eingangs zitierten Kommentar:

Kommentar in der „Aargauer Zeitung“ vom 15.04.13 | 21:09, verfasst von X. Y:

„Ein Präsident der auch mal undiplomatisch die Wahrheit sagt tut doch nur gut. {Klaus J.] Stöhlker der von den Reichen und Superreichen lebt, sollte sich mit der Kritik zurücknehmen“.

Klaus J. Stöhlker geht bei Verwaltungsräten, CEOs und anderen Managern ein und aus, er wird von diesen bezahlt – daher meint er Philipp  Müller kritisieren zu müssen, weil dieser – so die Vermutung der „Aargauer Zeitung“ – von einem Verwaltungsratspräsidenten und gleichzeitig CEO, der auch im Vergütungsausschuss sitzt als „Arschloch“ gesprochen hat.

Zitat zur Person von Klaus J. Stöhlker:

Radio 24, 11.00 Doppelpunkt 3.Februar 2001

Link: http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article75PRI-1.461392

„Er ist das Enfant terrible der Branche. Der PR-Berater Klaus J. Stöhlker nimmt kein Blatt vor den Mund. Doch der Mann aus Zollikon ist nicht unbestritten – viele halten ihn für einen Schwätzer und Schaumschläger. Sind seine Honorare mit einem Tagesansatz bis zu 7000 Franken tatsächlich gerechtfertigt?“

Besser lässt sich das nicht formulieren: Für Rhoenblick ist Klaus J. Stöhlker ein Schwätzer, der sich mit Geschick und Beziehungen ein Podest gezimmert hat, das ihn örtlich – aber nicht sachlich – über vernünftig denkende Leute hebt.

Beispiele:

„Tagesanzeiger“ aktualisiert am 22. März 2013, von Thomas Wehrli

Link:http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Burkhalter-hat-nichts-zu-sagen-/story/27448395

„[Bundesrat] Burkhalter hat nichts zu sagen“

Interview mit Klaus J. Stöhlker

PR-Berater Klaus J. Stöhlker spricht über die «nicht existente Schweizer Aussenpolitik» und das Dilemma der Schweizer Bundesratsparteien. Folge: «Wir müssten der EU beitreten.»

Eine Auswahl aus den 91 Kommentaren im „Tagesanzeiger“.

Sie entsprechen in sehr grosser Zahl meiner Sicht der Dinge, was die Person des Klaus J. Stöhlker anbelangt wie auch was sein dümmlicher Vorschlag „Wir müssten [Konjunktiv – warum, Klaus J. Stöhlker?] der EU beitreten§ betrifft.

 Fazit: ein dümmliches Geschwätz –

Stöhlker meint einmal mehr, wieder eine Persönlichkeit der FDP.Die Liberalen kritisieren zu können.

Da stellt sich die Frage: Hat Herr Klaus J. Stöhlker den Eindruck, er werde von der FDP.Die Liberalen zu wenig beachtet? Wenn dem so ist / sein sollte, hat das mit der Person des Klaus J. Stöhlker was zu tun?

Zu den Kommentaren:

„Herr Stöhlkers Meinung mag provokativ sein. Aber er greift weit daneben. Die Schweiz wird sehr wohl wahrgenommen, im Positiven und im Negativen. Das Abstimmungsresultat zur Abzockerinitiative wurde international und oft bewundernd kommentiert. Indirekt hat Stöhlker vielleicht recht: Die Schweiz müsste sich öfter einbringen, denn sie hat viel Gutes vorzuweisen.“

„Stöhlker ist ein bemühender Selbstdarsteller aber hier hat er Recht. Ironischerweise vermag er aber nicht zu erkennen, dass seine Analyse auch auf die EU und deren „Aussenpolitik“ zutrifft. Die EU ist bis heute politisch nicht über eine gepimpte Zollunion hinausgekommen, welche sich aber allen Ernstes Illusionen macht ein ernstzunehmender Machtblock zu sein.“

„Stöhlker redet wie immer „Klartext“ da bin ich mit ihm vollkommen einig was er sagt das stimmt ganz genau. Dass er aber immer mehr meint sich wie der liebe Gott aufspielen zu müssen und sich als Sprachrohr der Nation aufführt zeigt ganz deutlich über wie wenig Sensibilität dieser Mensch verfügt.“

„Da ja heute schon absehbar ist daß EU/€ ein Betrugssystem dessen Tage mittelfristig gezählt sind halte ich es für grob fahrlässig sich in Alternativlosigkeit zu flüchten, alle guten Vorsätze welche die CH groß gemacht haben fahren zu lassen und alles erwirtschaftete Volksvermögen wie das Geberland D mit in das Faß ohne Boden zu werfen. Pardon, unverantwortlich in Hinsicht folgender Generationen.“

„Mit anderen Worten: Sie finden es nicht schlimm wenn, sollte die CH einmal zur EU gehören, wenn diese auch auf ihr Bankkonto zugriff hat – bzw. das Wohlstandsniveau, wie auch in D binnen Jahren senkt? Finde das sehr großzügig.“

„Einer wie der Stöhlker kann halt nicht verstehen, dass es gar nicht so wichtig ist nicht dauernd wahrgenommen zu werden. Lieber im Stillen Geschäfte machen … das Gegenprogramm zum Selbstdarsteller Stöhlker … aber sicher viel effizienter!“

„Im Gegensatz zu DE und FR hat die Schweiz nicht den Anspruch überall ungefragt dreinzureden. Zudem fällt auf, dass die übrigen EU-Staaten im Geschrei der Grossen (DE, FR, IT) völlig untergehen. Haben die in der EU auch nichts zu sagen? Das pathetische EU-Heissluft-Theater mag dem überdrehten PR-Berater Stöhlker liegen. BR Burkhalter hat zum Glück ein bisschen mehr Format, ganz ohne EU-Beitritt.“

„Wie können diese Leute nur zu „Beratern“ werden! Auf Berater, welchen eine Ecke fehlt und an Grössenwahn leiden, kann die Schweiz gerne verzichten!!! Das Schweizervolk wird nicht nachgeben, Herr Stöhlker!!! Ihnen ist verständlicherweise sicher fremd, dass die Tage der EU gezählt sind!“

„Wenn man das Agieren der EU – Politiker beim Zyperndesaster betrachtet, zieht man mehrere Schlüsse daraus. Zum einen dass die hilflos, überstürzt zum Dauerbrandlöscher geworden sind. Nachhaltige Lösungen hat es in den letzten Jahren nicht gegeben, dafür ist die Verelendung breiter Bevölkerungsschichten unübersehbar. Demonstrationen werden mit Schlagstöcken begegnet. Da noch beitreten? Nein, danke!“

„Als EU – Mitglied würden wir politisch auch nicht wahr genommen werden, wie die anderen EU – Kleinstaaten auch. Das sagen hat derzeit Frau A. Merkel. Die Schweiz wäre lediglich zum Zahlmeister degradiert, ohne Mitwirkungsrecht. Wir müssen und können in der Aussenpolitik nicht die grosse Weltnummer spielen. Es genügt unsere Wirtschaftsinteressen zu verteidigen, da bräuchte es aber mehr „Biss““.

„Dass sich bei Ihnen überhaupt noch Transporteure [Tageszeitungen wie der „Tagesanzeiger“ oder die „Aargauer Zeitung“] für dieses Gequatsche finden lassen spricht für Sie und die scheinbare Unersetzlichkeit von PR-Beratern.“

„Herr Burkhalter hat eben die Fähigkeit im Hintergrund zu wirken und nicht wie ein Klaus J. Stöhlker als PR-Mensch, in der öffentlich viel heisse Luft erzeugen, die sich abkühlt sobald ein bisschen Gegenwind aufkommt. Seine bevorzugte Aussenministerin Frau Calmy, hat ausser Migrationsprobleme und eigensinnige Entscheidungen in der Aussenpolitik (Kosovo) nur Probleme hinterlassen.“

„Nicht existente Aussenpolitik ? Er meint wohl eine „weltbewegende“?
Nun hat Herr S. vielleicht den Eindruck, dass Mexico, Jordanien, Österreich, Simbabwe, Aruba, Liechtenstein, Monaco, Australien und und, eine „existente Aussenpolitik“ hat?
Diese sehe ich eher so bei den USA, China, Deutschland, Frankreich, GB, Russland. Und dann hat es sich so langsam, oder?
Dummes Interview: Eine PR-Aktion.“

„Klaus J. Stöhlker hat richtig tolles politisches Gespür. Er hätte keinen besseren Zeitpunkt wählen können, um vorzuschlagen, die Schweiz solle der EU beitreten. Die EU erlebt ja gegenwärtig solche Glanzzeiten und die Euro Währungshüter geben eine so famose Vorstellung bei der Rettung Zyperns. Ja wahrlich, die haben alles im Griff auf dem sinkenden Schiff. Gut, dass die Schweiz nicht dazu gehört.“

„Nach dem Rücktritt von Hillary Clinton gibt es weltweit kaum noch Aussenminister, die eine wesentliche Rolle spielen. Ebenso wenig gibt es Botschafter, die irgendetwas prägen. Das liegt an den modernen Kommunikationsmitteln, die Relaisstationen (Aussenminister und Botschaften) überflüssig machen. Die wichtige Kommunikation findet direkt zwischen den Machthabern bzw. Regierungschefs statt.“

„Richtig, jährlich an den Bilderberger Treffen. Die Regierungsvertreter sind nur noch Wasserträger der Hochfinanz.“

„Die Schweiz tut immer so als wolle die EU die Schweiz als Mitglied sehr gerne lieber heute als morgen haben. Aber da irrt sich der Schweizer aber gewaltig. Die EU hat kein Interesse mehr an der Schweiz, das war einmal, dazumal hätte die Schweiz bei einem Beitritt Forderungen stellen können. Bei einem allfälligen jetzigen EU-Beitrittsgesuch würde die EU die Bedingungen stellen.“

„Wenn jemand ungefragt – möglichst in einem unsympathischen Mischdialekt – dumme Theorien verbreitet und besser qualifizierte Menschen kritisiert, ist er ein „Dahinstöhlkerer“. Ich verwende diesen Ausdruck schon seit Jahren und merke immer wieder, wie passend er überhebliche, in sich selbst verliebte, mediengeile Zeitgenossen umschreibt.“

„Werter Herr Meier. Nein, mein Stolz ist durch Stöhlker nicht verletzt. Im Gegenteil, man soll dem Hrn. Stöhlker zuhören. Vielleicht könnte er Recht haben, ein dringendes und notabene offensichtliches – Problem anritzen. Was ich nicht in Ordnung finde, ist die Breitseite gegen Burkhalter. Ich halte dieses Interview eher für ein Publicity-Stunt um wieder ins Gespräch zu kommen.

„Nicht der EU-Beitritt der Schweiz, sondern mehr „Helvetisierung“ würde der EU gut tun, d.h. direkte Demokratie, weniger Steuern und Abgaben, weniger Schulden usw.! Wieso drängen jährlich rd. 80`000 Personen ins gelobte Land?“

„Ich finde es unangebracht von Hrn. Stöhlker, Hrn. Burkhalter als „flach“ hinzustellen. Das hätte er auch feiner, gewählter ausdrücken können ohne gleich beleidigend zu sein. In diesem Sinne stimme ich einem Kommentator zu, der meint, es sei ein Glück, dass Hr. Burkhalter unser Aussenvertreter sei – und nicht Klaus Jot Stöhlker“.

Und zum Abschluss:

„Aargauer Zeitung“, aktualisiert am 19.01.11, um 13:48, von Christian Bütikofer

Link:http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/wirtschafts-uni-in-sieben-jahren-zweimal-voellig-blank-103721196

„Wirtschafts-«Uni»: in sieben Jahren zweimal völlig blank“

Die «City University» in Wettingen stellt 135 Studenten ohne Abschluss vor die Tür. Das Institut war in der Schweiz schon mal auf Visite. Damals gabs Beluga-Kaviar im Luxushotel. Und für Stimmung bei der Presse sorgte PR-Guru Klaus J. Stöhlker.

Der Schweizer Ableger der privaten Universität «City University of Seattle» (CityU) aus Wettingen ist bankrott. 135 Studenten aus dem Ausland, die zusammen pro Jahr mehrere Millionen Franken für Kurse fragwürdiger Qualität bezahlten, wissen nicht, wie es weiter gehen soll.

Recherchen zeigen: Die amerikanische Universität von der Westküste war in der Schweiz schon einmal zu Besuch.

1986 war sie ein Pionier, die CityU. Den verkalkten staatlichen Schweizer Hochschulen mit ihren jahrelangen Lehrplänen wollten die Amerikaner damals gehörig den Marsch blasen.

Für die PR zum Hotel beim Paradeplatz

Es war die Zeit der ersten privaten «Universitäten» nach US-Vorbild: Wer für 20 Monate berufsbegleitendes Studium 15’000 Franken zahlte, konnte sich danach den prestigeträchtigen Titel «Master of Business Administration» (MBA) um den Hals hängen.

Zur Eröffnung gabs erlesene Häppchen im exklusiven Zürcher Luxushotel «Savoy Baur en Ville», gleich beim Paradeplatz.

Sogar ein Politiker des US-Repräsentantenhauses war zugegen. Als PR-Manager engagierten die CityU-Bosse den selbsternannten PR-Guru Klaus J. Stöhlker.

Ein Politiker als Aushängeschild…

Die CityU war der erste Player in diesem Feld. Ihr Erfolg war offenbar überwältigend. Initiator Michael A. Pastore behauptete, kurz nach Gründung hätten bereits über 1300 Personen ihr Interesse bekundet.

Wie heute, startete die Schule auch damals mit einer Firma, der Aktiengesellschaft «Educational Programs of City University of Bellevue, Washington State, USA». Das Kapital betrug 50’000 Franken, der damalige Zürcher FDP-Kantonsrat Hans Hartmann durfte im Beirat Platz nehmen.

… Wirtschaftsgrössen als Garanten für Seriosität

Die CityU versuchte schon damals mit Wirtschaftsgrössen Eindruck zu schinden: Assistiert wurde der FDP-Politiker von IBM-Kadermann Peter Gernert, Peter Graf, Direktor der Badener Nuklearfirma Motor Columbus (die heute mit Iran-Geschäften ins Gerede gekommene AF-Colenco), Gian Andri Vital von Standard Telephon und Radio AG, Max Rüegger der Tasa International sowie Peter Ritter, schillernder Treuhänder der Vaduzer Ritter und Partner Holding sowie Präsidial Anstalt.

Eine Schule mutiert zur Universität

Kurz bevor die Initiatoren der «Universität» aus Seattle die Schweiz als Ziel für ihre MBAs ausmachten, war das Institut in den USA noch als «College» bekannt – ein ganz normales Gymnasium.

Das zur Universität aufgebohrte «City College» verfügte damals gerade mal über sechs vollamtliche Lehrkräfte und 148 nebenamtliche Dozenten. Von den sechs Vollangestellten hatte keiner doktoriert, eine Person besass ein MBA.

Die Universität verfügte weder über eine eigene Bibliothek, noch betrieb sie eigene Forschungen.

«Ehrendoktor» nach Wilhelm Tell-Rede

In Deutschland war CityU früh in eine Politiker-Affäre verwickelt: Rezzo Schlauch, Fraktionschef der Grünen, wurde von der Uni erfolglos auf Unterlassung eingeklagt. Streitwert: 500’000 Deutsche Mark. Er betitelte die CityU 1991 «als Universität getarnte drittklassige Volkshochschule».

Schlauch kam der CityU-Ehrendokturhut des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministers Hermann Schaufler verdächtig vor, denn «Dr. h.c.» Schaufler sass auch im Beirat des deutschen CityU-Ablegers.

Sein Ministerium bemühte sich darum, dass das private Institut vom Topf staatlicher Förderhilfe naschen durfte – 300’000 Deutsche Mark standen auf dem Spiel. Schlauch verdächtigte den Minister, er habe sich auf Steuerzahlers Kosten diesen Doktorhut verschafft.

Den Ehrendoktor erarbeite sich der Herr Minister, indem er im Hochschul-Hauptquartier in Seattle einen Festvortrag vor Studenten hielt. Geistiger Höhepunkt: Ein Zitat aus Friedrich Schillers «Wilhelm Tell».

Auch ABB [Klaus J. Stöhlker – ?]setzte auf die Pseudo-Uni.

Die Schweizer Wirtschaft fand offenbar Gefallen an City University of Seattles Schweizer Ableger. Bald schon schafften es die CityU-Verantwortlichen, Firmen wie die ABB ins Boot zu holen.

Der Run aufs «MBA made in USA» währte aber offenbar nicht ewig und die Schweizer Hochschulen sorgten mit massgeschneiderten Kursen dafür, dass die CityU kontinuierlich an Kundschaft verlor.

2003 kam dann das bittere Ende: Die «Universität» ging in Liquidation, das Institut verschwand von der Bildfläche – vorerst.

Das gleiche Muster wie in der Schweiz zeigte sich im Ausland auch bei anderen Ablegern. Etwa in der Slowakei. Dort wurde 1991 ein Institut gegründet, das Mitte 2003 wieder aufgelöst wurde. Mit einer zweiten Firma machten die Amerikaner jedoch weiter.

Heutiger CityU-Boss war schon damals Direktor

In der Schweiz gründete der CityU-Abgänger Cemal Erinmez 2007 mit einer neuen Firma einen erneuten Schweizer Ableger der CityU.

Beim gescheiterten Vorgänger bekleidete er im Jahr 2000 bereits den Posten eines Direktors.

Auch das zweite Abenteuer endete nach drei Jahren für Erinmez unrühmlich.

Die Konsequenzen aber tragen vorerst die 135 eingeschriebenen Studenten aus Fernost und Afrika.

[FdP],

 

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